Aritzo
Aritzo, ein Bergdorf mit etwas mehr als tausend Einwohnern, liegt auf 800 Metern Höhe an der Westseite des Gennargentu, eingebettet in Kastanien- und Haselnusshaine.
Aritzo, ein Bergdorf mit etwas mehr als tausend Einwohnern, liegt auf 800 Metern Höhe an der Westseite des Gennargentu, eingebettet in Kastanien- und Haselnusshaine.
Es handelt sich um ein architektonisches Ensemble mit einem Innenhof, dessen trapezförmige Gestalt die szenische Wirkung verstärkt, unterstützt durch die besondere perspektivische Wahrnehmung des Raumes und bereichert durch die Gesamtharmonie des Hauses.
Das Geburtshaus des Malers Antonio Mura ist ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Das Bauwerk erstreckt sich über drei Stockwerke, ist in seinen Ausführungen sehr schlicht und weist vertikal ausgerichtete Öffnungen auf.
Das Schloss Arangino ist ein privates historisches Gebäude, das 1917 vom Ritter Vincenzo Arangino, einem wohlhabenden Grundbesitzer und einflussreichen Mann im Sardinien des frühen 20.
Die Kirche San Michele Arcangelo ist ein bedeutendes Beispiel für eine Architektur, die sich im Laufe der Jahrhunderte tiefgreifend gewandelt hat.
Das Ethnographische Museum befindet sich im Park von Pastissu. Der Rundgang führt durch acht thematische Räume, in denen Exponate zur materiellen Kultur Mittelsardiniens präsentiert werden.
Antonio Mura (Aritzo, 1902 – Florenz, 1972) war einer der bedeutendsten sardischen Maler und Kupferstecher des 20. Jahrhunderts.
Das Gefängnis „Sa Bovida“ ist ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert, errichtet aus Schiefersteinen sowie Lehm- und Kalkmörtel, einer alten lokalen Baumethode.
Wenn man der Via Sant’Antonio weiter folgt, etwas hinter den alten Gefängnissen, trifft man auf die stimmungsvolle kleine Kirche Sant’Antonio da Padova, die in der typischen Form der Landkirchen errichtet wurde.
Aritzo ist ein Land des Wassers: Auf seinem Gebiet entspringen über tausend Quellen, die seit Jahrhunderten die Gemeinschaft versorgen und ihr tägliches Leben prägen.
Aritzo ist bekannt für seine Wein- und Gastronomietradition, die eng mit den Produkten des Gebirges verbunden ist.
Bachisio Sulis, eine symbolträchtige und rebellische Gestalt, die Grenzen zwischen Poesie, Politik und Legende überschritt, wurde 1795 in Aritzo geboren.